Geschichte

Gegründet 1926 als Arbeitersportverein "Vorwärts". Von der damaligen Stadtverwaltung wurde das Gelände an der Schillerstraße für den Bau eines Stadions zur Verfügung gestellt und in freiwilligen Arbeitsstunden von der Sportlern gebaut. In den 30er Jahren verboten die Nationalsozialisten den Verein und nutzten das Sportlergelände als Exerzierplatz.

1948 fanden sich die Sportler wieder zusammen und gründeten den Sportverein BSG Radeberg. Das Gelände ging an den VEB Sachsenwerk Radeberg. 1983-1986 wurde das Gelände in zum Teil freiwilligen Arbeitsstunden rekonstruiert. Die Bogenschießanlage wurde erweitert und die Kegelbahn modernisiert.

1990 begann ein zäher Kampf um das Gelände, da dieses in der Konkursmasse vom VEB Robotron stand und verkauft werden sollte. Mit Unterstützung der Stadtverwaltung Radeberg wurde ein langer Prozess mit dem Insolvenzverwalter geführt. Nach dem Richterspruch des Oberen Verfassungsgerichtes, welcher zum Präzedenzfall wurde, gingen alle Sportanlagen der ehemaligen DDR wieder an die Kommunen zurück.

1990 gründete sich der Radeberger SV neu mit eigenen Zielen und Interessen. Heute können wir stolz sagen, dass wir eine der schönsten Sportanlagen im Kreis Kamenz haben. Eines unserer Ziele ist natürlich, dass diese Sportanlage für einen friedlichen Sportbetrieb für alle nutzbar sein soll. Der Radeberger SV ist mit fast 1000 Mitgliedern einer der größten Sportvereine im Landkreis.

Mit seinen 13 Sportabteilungen und mehreren allgemeinen Sportgruppen, bietet er allen Interessierten, die eine sportliche Betätigung suchen, vielseitige Möglichkeiten. Wir freuen uns über alle Sportbegeisterte, ob Erwachsene, Jugendliche oder Kinder, die sich einer unserer Sportabteilungen anschließen. Eine fachgerechte Betreuung der Sportler wird von ausgebildeten Übungsleitern gewährleistet.


© by Radeberger Sportverein e.V.
:: zurück :: Geschichte :: Gastronomie :: Verein :: Sponsoren :: Impressum ::